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10 verbotene Kosmetik-Inhaltsstoffe in der EU (und warum)

April 4, 2026

Anhang II der EU-Verordnung 1223/2009 listet über 1.600 Stoffe auf, die in Kosmetikprodukten verboten sind. Dies sind keine theoretischen Risiken — Produkte mit diesen Stoffen werden regelmäßig gefunden und vom Markt genommen.

Hier sind 10 der am häufigsten gefundenen verbotenen Stoffe:

1. Lilial (Butylphenyl Methylpropional)

Vorkommend in: Parfums, Deodorants, Shampoos
Verboten seit: März 2022
Warum: Als fortpflanzungsgefährdend eingestuft (CMR-Kategorie 1B). Trotz des Verbots taucht es immer noch in aus Drittländern importierten Produkten auf.

2. Quecksilber und seine Verbindungen

Vorkommend in: Hautaufhellungscremes
Warum: Neurotoxisch. Kann Nierenschäden und Hauterkrankungen verursachen. Wird immer noch in Produkten aus einigen Nicht-EU-Märkten gefunden.

3. Hydrochinon (über 0,3 %)

Vorkommend in: Hautaufhellungsprodukte
Warum: Kann dauerhafte Hautschäden (Ochronose), Leber- und Nierenschäden bei hohen Konzentrationen verursachen.

4. Formaldehyd (über 0,2 %)

Vorkommend in: Nagelhärter, Haarglättungsbehandlungen
Warum: Als krebserregend eingestuft. Kann allergische Reaktionen und Atemwegsprobleme verursachen.

5. Bleiacetat

Vorkommend in: Haarfärbemittel (hauptsächlich aus Nicht-EU-Quellen)
Warum: Blei ist ein kumulatives Neurotoxin ohne sichere Expositionsgrenze.

6. Methanol

Vorkommend in: Gefälschte Parfums
Warum: Hochgiftig. Kann Erblindung, Organversagen und Tod verursachen.

7. Bithionol

Vorkommend in: Einige antibakterielle Seifen
Warum: Verursacht photoallergische Reaktionen — schwere Hautschäden bei Sonnenlichtexposition.

8. Chloroform

Vorkommend in: Verunreinigte Produkte (nicht absichtlich zugesetzt)
Warum: Krebserregend. Kann Leber- und Nierenschäden verursachen.

9. Resorcin (über den Grenzwerten in Haarfärbemitteln)

Vorkommend in: Haarfärbemittel
Warum: Endokriner Disruptor. Nur in bestimmten Haarfärbemittelformulierungen in kontrollierten Konzentrationen erlaubt.

10. BMHCA (Lysmeral)

Vorkommend in: Duftstoffe
Verboten seit: 2022
Warum: Fortpflanzungstoxizität, ähnlich wie Lilial.

So prüfen Sie Ihre Produkte

BeautyGuard prüft jeden Inhaltsstoff automatisch gegen die EU-Liste verbotener Stoffe. Wenn Sie ein Produkt scannen oder Inhaltsstoffe analysieren, erhält jeder verbotene Stoff eine Bewertung von 0 und wird rot hervorgehoben.

Unsere Datenbank umfasst alle 28.544 Inhaltsstoffe aus der offiziellen EU-CosIng-Datenbank, abgeglichen mit verbotenen Stoffen aus Anhang II und Einschränkungen aus Anhang III-VI.

„Enthält ein Produkt einen verbotenen Stoff, wird seine Gesamtsicherheitsbewertung auf 25/100 begrenzt — unabhängig davon, wie sicher die anderen Inhaltsstoffe sind."

Prüfen Sie jetzt Ihre Inhaltsstoffe →

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